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Schrankdackel
Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 7. Apr 2010, 18:33 
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Also ich möchte einen Einspruch einlegen - ein Tier wertet sehr wohl, sobald es im Rudel lebt, da gibt ganz klare Hack-/Rangordnungen und das Leittier wertet sehr wohl, die rangniederen Tiere - auch hier spielt Kraft und Durchsetzungsvermögen eine Rolle, wenn auch nicht so "intelligent" wie es der Mensch vermag.


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Matthias
Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 7. Apr 2010, 18:39 
mona1231 hat geschrieben:
Das schlachten und verzehren von Tieren ist dann ethisch vertretbar, wenn sie artgerecht gehalten werden und nicht auf Masse gezüchtet werden.
...
Ist Profitgier ethisch vertretbar.


Das sehen viele Vegetarier nicht so.

Profitgier kannst du auch im BIO-Laden praktizieren, wenn du überteuert einen vergammelten Salat verkaufst.
Primär hat Profitgier mit Tierzucht nichts zu tun.
Zumal Fleisch viel zu billig ist, gerade aus finanziellen Gründen wird zuviel Fleisch gegessen.
Die meisten Supermärkte werben mit Dumpingpreisen für Fleisch.


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Schrankdackel
Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 7. Apr 2010, 18:48 
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Ohne Fleisch?
Ohne MICH!


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Longhorn555
Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 7. Apr 2010, 19:00 
Schrankdackel hat geschrieben:
Ohne Fleisch?
Ohne MICH!

Kann das nicht oft genug sekundieren! :D


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TillEulenspiegel
Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 7. Apr 2010, 19:17 
Ihr fleischfressenden Pflanzen. :D


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Matthias
Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 7. Apr 2010, 20:00 
Longhorn555 hat geschrieben:
Schrankdackel hat geschrieben:
Ohne Fleisch?
Ohne MICH!

Kann das nicht oft genug sekundieren! :D


Ihr tut ja gerade so, als ob ihr ab und zu Hunger und Durst hättet und rücksichtslos über die Welt herfallt. :lol:


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Schrankdackel
Ungelesener BeitragVerfasst: Mi 7. Apr 2010, 20:38 
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Matthias hat geschrieben:
Longhorn555 hat geschrieben:
Schrankdackel hat geschrieben:
Ohne Fleisch?
Ohne MICH!

Kann das nicht oft genug sekundieren! :D


Ihr tut ja gerade so, als ob ihr ab und zu Hunger und Durst hättet und rücksichtslos über die Welt herfallt. :lol:


Also Durst, da komme ich auch mit Wasser hin, aber wenn ich Hunger habe und nichts Essbares greifbar ist, da kann ich in der Tat wild werden. Bild

Bei dem Gedanken, dass ich mich nur noch vegan ernähren müsste, wird mit gänzlich anders. Ich bin ja eh schon eine Kraztbürste, aber ohne Fleisch und vor allem Milch, da müsste man mich halten wie Hannibal Lecter. :mrgreen:

Ich habe ja schon mal geschrieben, Mungobohnen schmecken am besten, wenn man sie kurz vor dem Servieren durch ein saftiges Steak ersetzt. ;)

Ich esse das Fleisch auch roh - Filet gänzlich ungebraten, nur gewürzt, Steaks müssen noch auf dem Teller zucken - gut sind sie, wenn Peter sich das Würgen kaum verkneifen kann. :mrgreen:


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mona1231
Ungelesener BeitragVerfasst: Do 8. Apr 2010, 14:20 
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Beiträge: 6
Schrankdackel hat geschrieben:
Also ich möchte einen Einspruch einlegen - ein Tier wertet sehr wohl, sobald es im Rudel lebt, da gibt ganz klare Hack-/Rangordnungen und das Leittier wertet sehr wohl, die rangniederen Tiere - auch hier spielt Kraft und Durchsetzungsvermögen eine Rolle, wenn auch nicht so "intelligent" wie es der Mensch vermag.



Das ist keine Wertung, das ist eine lebensnotwendige Rangfolgen, denn nur das stärkste Rudel setzt sich durch.
ein Rudel, das von einem schwachen Alpha-Tier geleitet wird, wird aussterben und sich nicht erfolgreich fortpflanzen können, denn nur die starken Gene gewährleisten Leben. So ist nun mal die Natur, nur der starke überlebt. Das hat aber nichts mit Wertung zu tun, sondern mit Instinktverhalten.


Übrigens ist jede Art von Profitgier ethisch nicht vertretbar, auch die des Bioladenbesitzers.


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Matthias
Ungelesener BeitragVerfasst: Do 8. Apr 2010, 14:28 
mona1231 hat geschrieben:
... denn nur die starken Gene gewährleisten Leben.


Einspruch, es ist der Verstand, nicht die Gene.


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Till
Ungelesener BeitragVerfasst: Do 8. Apr 2010, 14:28 
Schrankdackel hat geschrieben:
Also ich möchte einen Einspruch einlegen - ein Tier wertet sehr wohl, sobald es im Rudel lebt, da gibt ganz klare Hack-/Rangordnungen und das Leittier wertet sehr wohl, die rangniederen Tiere - auch hier spielt Kraft und Durchsetzungsvermögen eine Rolle, wenn auch nicht so "intelligent" wie es der Mensch vermag.


Gegen zwei oder mehrere Tiere hätte auch 1 starkes Tier keine Chance. Es ist nur eine Zweckduldung. Das "stärkste" findet irgendwann auch seinen "Meister" und der auch wieder. Nicht nur wegen Überalterung. Es ist keine Wertung, die sich im Kopf verankert, sondern ein permaneter Duldungsprozess, der ALLEN zu insgesamt Besserem verhelfen soll. Wird das nicht erreicht, warten schon andere. Wie bei Burda eben..... 8-)


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mona1231
Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 9. Apr 2010, 14:50 
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Registriert: Di 6. Apr 2010, 15:02
Beiträge: 6
Matthias hat geschrieben:
mona1231 hat geschrieben:
... denn nur die starken Gene gewährleisten Leben.


Einspruch, es ist der Verstand, nicht die Gene.


Das sieht die Natur aber etwas anders!

Die starken Gene haben sich im Laufe der Evolution durchgesetzt, der Verstand war da nicht ausschlaggebend.
Darwins Regel: Anpassung durch Selektion.

Angepasst haben sich die jeweils Stärkeren, die Schwachen werden von der Natur ausgesondert, bzw. vom Stärkeren gefressen.
Nehmen wir als Beispiel ein Löwenrudel.
Das Alphatier wird langsam alt, muss ersetzt werden, weil ansonsten das Überleben der Gruppe nicht mehr gewährleistet ist.
Wie geschieht das nun?
Durch einen IQ-Test oder einen Kampf?
Das Alphamännchen kämpft gegen seinen Widersacher und der stärkere setzt sich durch.
So ist gewährleistet, dass die Gruppe erhalten bleibt und die starken Gene sich durch setzen.
Die Jungtiere des abgelösten Alphamännchens werden vom Nachfolger getötet, denn nur seine Gene dürfen in der Gruppe weiter gegeben werden, bis auch er abgelöst wird.


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Matthias
Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 9. Apr 2010, 16:27 
mona1231 hat geschrieben:
Matthias hat geschrieben:
mona1231 hat geschrieben:
... denn nur die starken Gene gewährleisten Leben.


Einspruch, es ist der Verstand, nicht die Gene.


Das sieht die Natur aber etwas anders!

Die starken Gene haben sich im Laufe der Evolution durchgesetzt, der Verstand war da nicht ausschlaggebend.
Darwins Regel: Anpassung durch Selektion.

Angepasst haben sich die jeweils Stärkeren, die Schwachen werden von der Natur ausgesondert, bzw. vom Stärkeren gefressen.
Nehmen wir als Beispiel ein Löwenrudel.
Das Alphatier wird langsam alt, muss ersetzt werden, weil ansonsten das Überleben der Gruppe nicht mehr gewährleistet ist.


Diese früher vertretene These ist längst überholt und korrigiert worden.

Mit
Survival of Fittest
ist eben nicht der Stärkere, sondern derjenige gemeint, der sich am Besten an seine Umwelt anpassen kann.
Ein Wesen mit einem Großhirn überlebt so, ohne der körperlich Stärkste zu sein.

„Fit“ oder „Fitness“ beschreibt im Darwinschen Sinne den Grad der Anpassung an die Umwelt (also die adaptive Spezialisierung), oder auch die Reproduktionsfähigkeit trotz geringer Spezialisierung, und nicht die körperliche Stärke und Durchsetzungsfähigkeit im Sinne einer direkten Konkurrenzverdrängung unter Einsatz von Gewalt. D. h. nicht die Art überlebt, die allem trotzt und andere Arten verdrängt, sondern diejenige, welche sich entweder der Umwelt optimal anpasst oder es schafft, sich trotz widriger Umweltbedingungen kontinuierlich zu vermehren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Survival_of_the_Fittest


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sassa
Ungelesener BeitragVerfasst: Fr 9. Apr 2010, 17:11 
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Registriert: Mo 22. Mär 2010, 16:30
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Das sündige Mängelwesen Mensch.
Johann Gottfried Herder nannte den Menschen den "ersten Freigelassenen der Natur".
Ihm sei es nämlich aufgegeben, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Der Sozialforscher Arnold Gehlen sagte dazu:
"Der Mensch lebt nicht nur, er FÜHRT sein Leben."

Ich denke, der Mensch steht, biologisch betrachtet, dem Tier in mancher Hinsicht sogar nach, nämlich in Stärke und Instinktsicherheit.

Statt dessen wurden ihm allerdings Vernunft und Freiheit gegeben.

Adam und Eva aßen vom Baum der Erkenntnis, obwohl es ihnen verboten war.
Sie hatten also ihre Freiheit der WAHL genützt - nicht zum Gehorsam sondern zum Ungehorsam.

Kant hat die Anthropologie in 2 Richtungen geteilt:
Die physiologische - was die Natur aus dem Menschen macht.
Die pragmatische - was der Mensch als FREI HANDELNDES Wesen aus sich selber macht, machen kann und soll.

Hier wäre der philosophische Ansatz - der Beginn - zu den Grundfragen:
"Woher komme ich? Was bin ich? Wohin gehe ich?"

Mein Hund hat mir diese Fragen noch nie gestellt.


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mona1231
Ungelesener BeitragVerfasst: Sa 10. Apr 2010, 15:00 
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Registriert: Di 6. Apr 2010, 15:02
Beiträge: 6
sassa hat geschrieben:
Das sündige Mängelwesen Mensch.
Johann Gottfried Herder nannte den Menschen den "ersten Freigelassenen der Natur".
Ihm sei es nämlich aufgegeben, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Der Sozialforscher Arnold Gehlen sagte dazu:
"Der Mensch lebt nicht nur, er FÜHRT sein Leben."

Ich denke, der Mensch steht, biologisch betrachtet, dem Tier in mancher Hinsicht sogar nach, nämlich in Stärke und Instinktsicherheit.

Statt dessen wurden ihm allerdings Vernunft und Freiheit gegeben.

Adam und Eva aßen vom Baum der Erkenntnis, obwohl es ihnen verboten war.
Sie hatten also ihre Freiheit der WAHL genützt - nicht zum Gehorsam sondern zum Ungehorsam.

Kant hat die Anthropologie in 2 Richtungen geteilt:
Die physiologische - was die Natur aus dem Menschen macht.
Die pragmatische - was der Mensch als FREI HANDELNDES Wesen aus sich selber macht, machen kann und soll.

Hier wäre der philosophische Ansatz - der Beginn - zu den Grundfragen:
"Woher komme ich? Was bin ich? Wohin gehe ich?"

Mein Hund hat mir diese Fragen noch nie gestellt.


Das ist ein Unterschied, da gebe ich dir recht.
Allerdings ist das lediglich der Unterschied, besser macht uns das nicht.
Das macht uns auch nicht erfolgreicher, denn ob wir erfolgreich sind, wird sich noch heraus stellen, denn wir sind gerade mal 160.000 Jahre auf diesem Planeten. Wir passen uns nicht an, wir passen die Natur unseren Gegebenheiten an. Welche Auswirkungen das auf das globale System hat, sehen wir ja. Jede Amöbe, jeder Vogel passt sich besser an als der Mensch.
Der Mensch hat sich zwar am Anfang seiner Entwicklung durch Anpassungsfähigkeit ausgezeichnet, anschließend begann er allerdings damit, sich die Natur gefügig zu machen, oder besser ausgedrückt, er dachte, er könne es.
Leben gibt es auf diesem Planeten ca. 3,4 Milliarden Jahre, betrachten wir es im Hinblick auf den Zeitraum den wir hier verbringen, halte ich es für voreilig, vom Menschen zu sprechen als erfolgreichstes Lebewesen weil anpassungsfähig.
Leben wir irgendwann mal so lange hier wie Urzeitkrebse, können wir von Erfolg sprechen.


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sassa
Ungelesener BeitragVerfasst: So 11. Apr 2010, 07:17 
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Registriert: Mo 22. Mär 2010, 16:30
Beiträge: 96
@Mona
1. Matthias hat recht mit der Durchsetzung von den FITTEST. Also man ist schon lange davon abgekommen, dass sich nur die Stärkeren durchsetzen.
Die Organismen haben über endlos lange Zeiten herumprobiert, alle nicht passenden Versuche sind fehlgeschlagen und haben keinen Überlebens- und Vermehrungseffekt gehabt, die PASSENDEN haben sich durchgesetzt.

2. Genau das ist es, worauf ich hinweisen möchte : der UNTERSCHIED zwischen Mensch und Tier.
Ohne Wertung.
Mir scheint und so lese ich es in vielen Antworten, dass sehr wertend gemessen wird.
Vollig zu Unrecht.
Mensch ist Mensch und Tier ist Tier.
So schlecht sind die Menschen nicht, wie es gerne global dargestellt wird.

Ich glaube effektiv nicht, dass der Mensch in der Lage ist, sich die Natur "gefügig" zu machen. Das ist eine hoffnungslose Überschätzung des homo sapiens.
Ich kenne viele Wissenschaftler, die sich sehr respektvoll mit der Natur auseinander setzen.
BIONIK - eine neue Wissenschaftsrichtung,
die besagt, dass alles, wirklich alles, was durch die menschliche Technik jemals realisiert wurde, seine Wurzeln und sein Vorbild in der Natur gefunden hat.
Wobei auch diese Erkenntnis soweit geht, dass es in der Regel in der Natur weitaus effizienter funktioniert.

Und genauso wird die Entwicklung des Menschen respektvoll an der Evolution im Tier gemessen.
Alles Leben auf dieser Welt ist offenkundig wechselweise verknüpft und hat sich in einer Co-Evolution entwickelt.
Die Beziehungen können dabei durchaus feindlich sein - Tier frisst Pflanze, Räuber frisst Beutetier, die Opfer wehren sich, so gut sie können.
Vieles ist sehr kooperativ. Blüten geben Honig und lassen dafür ihre Pollen transportieren.
Viele Kleinlebewesen leben parasitär, sind aber als Mitbewohner von Organismen auch untentbehrliche Partner.

So sei es auch einmal positiv betrachtet.


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